Geschichte
Gegründet am 1. Mai 1984 von Rolf Munz und Kaspar Weilenmann.
In unserem Betrieb werden Haushaltgeräte wieder so instand gestellt, dass wir sie an unsere Kundschaft verkaufen können. Qualität liegt uns am Herzen; auf unsere Geräte geben wir eine Garantie ab. Zudem entsorgen wir fachgerecht Haushalt- und Elektronikgeräte, die nicht mehr brauchbar sind. Damit leisten wir zusammen mit unseren Mitarbeitenden einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und tragen dazu bei, umsichtig mit den Ressourcen umzugehen.
Die Idee entstand aber schon viel früher, als wir in der Wohn- und Arbeitsgruppe Grüningen Jugendliche betreuten und mit ihnen Velorecycling betrieben. Am Tag der Arbeit erstanden wir eine Lagerhalle an der Vulkanstrasse 34 auf dem Herdernareal in Zürich-Altstetten.
Der geneigte Leser kombiniert: Vulkanstrasse, Kaspar und Rolf, so einfach war die Zeugung unseres Firmennamens.
Unsere Vorgänger betrieben bereits einen Gebrauchtwaren-Laden, jedoch in der Art von Abbruch-Honegger, der Brauchbares unbesehen wieder verkaufte. Wir kauften also zusammen mit der Lagerhalle ein Riesenarsenal von Gerümpel, voll von Ueberraschungen. Unser Konzept war jedoch, alle Geräte geprüft und revidiert zu verkaufen. Hals über Kopf stürzten wir uns also in die Materie und sichteten, ordneten und entsorgten wochen- und monatelang. Kaspar machte zur gleichen Zeit sein Lizenziat an der Uni Zürich und Rolf arbeitete weiterhin in der Wohn- und Arbeitsgruppe in Grüningen. Deshalb war Fredi Baumann hochwillkommen, der als Marktfahrer noch Kapazitäten frei hatte.
Seit Anbeginn arbeiteten wir mit dem Einsatzprogramm für Jugendliche der Stadt Zürich zusammen. Jugendliche konnten bei uns ihre handwerklichen Fähigkeiten entdecken, ihre Arbeitswut ausleben oder auch kreativ tätig werden. Von 1984 bis 1998 betreuten wir über 60 Jugendliche, die bis zu einem halben Jahr bei uns arbeiteten.
1997 machte die SBB ernst mit der Ueberbauung des Herdernareals und alle Schrebergärtner, Kleinhandwerker und auch wir mussten den Platz räumen und unsere Halle eigenhändig abbrechen. Glücklicherweise fanden wir in letzter Minute ein Lokal auf dem Sulzer-Escher-Wyss-Gelände, wo wir den Neuanfang wagten. Die Liegenschaft war fast dreimal so gross, die Miete ein Mehrfaches, also mussten wir unser Konzept und unseren Lebensstil ändern. Wir entschieden uns für ein Arbeitslosen-Projekt mit ca. 20 Teilnehmern, anfänglich in Zusammenarbeit mit dem Work-Center Oerlikon, einem Projekt der Asylorganisation des Kantons Zürich. Die Züglete und der Aufbau waren kräfteraubend und chaotisch, aber wir schafften es! Mit Elan richteten wir unsere Räumlichkeiten ein und bauten die Infrastruktur für zeitweilig bis zu 25 Programm- teilnehmerInnen auf. Das Team erweiterten wir Schritt für Schritt auf 7 Mitglieder, und auch die Zusammenarbeit mit dem Work- Center tauschten wir gegen eine Partnerschaft mit Hop! Züri. Seit 2003 sind wir nun ein eigenständiges Programm zur vorübergehenden Beschäftigung (PvB).

